Vereinsleben und Kultur
Die kulturelle Identität der einzelnen Ortsteile muss ohne Zweifel erhalten bleiben - aber die Chance von Kultur und Bildung, den Zusammenhalt der Ortsteile zu vergrößern, ist enorm: diese Chance muss genutzt werden.
Ein prägendes Merkmal aller Ortsteile ist ein intensives, erfolgreiches und hoch attraktives Vereinsleben. Nottuln hat eine vorbildliche „Vereins-Kultur“. Den Vereinen ist auch das vielseitige Kulturleben zu danken.
Auch die soziale Bedeutung der Vereine für eine intakte Gemeinde kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als Bürgermeister werde ich stets ein offenes Ohr für die Vereine haben und mich aktiv für sie und vor allem deren Nachwuchsförderung einsetzen.
Bilanz
Nottuln verfügt in allen Ortsteilen über ein beachtliches Kulturspektrum, das sich in den Angeboten zahlreicher Vereine und in vielen, vielen Veranstaltungen niederschlägt.
Es ist nicht primäre Aufgabe der Gemeinde, Kultur zu veranstalten. Es ist Aufgabe der Gemeinde, Kultur zu ermöglichen. Sie tut das beispielsweise in der Bereitstellung von Räumen.
Für das Kulturzentrum Schulze Frenkings Hof in Appelhülsen, ein bemerkenswerter Kristallisationspunkt von ehrenamtlich initiierter Kultur, wurden in Kooperation mit Appelhülsener Vereinen Vorschläge erarbeitet, die Einrichtung besser nutzen und vermarkten zu können - damit dieses einzigartige Gebäudeensemble langfristig für die Vereine und für die Kultur erhalten bleibt.
Perspektiven
Für die Alte Amtmannei in Nottuln wird ein Nutzungskonzept erarbeitet, das die Erfahrungen aus den Gesprächen in Nottuln aufgreift.
Das Informations- und Buchungsverfahren für die Anmietung von Räumen in Schulze Frenkings Hof und in der Alten Amtmannei wird kundenfreundlich gestaltet und im Internet optimiert. Aktualisierte Belegungskalender im Internet signalsieren zukünftig freie und belegte Termine.
Ein moderner Veranstaltungskalender auf der homepage der Gemeinde wird eine komfortable Information zu jeder Tageszeit über bevorstehende Veranstaltungen in allen Ortsteilen ermöglichen.
Ich verspreche mir ein fruchtbares Wirken vom Vereinsring. Auch wenn jeder Verein seine eigenen Ziele und Interessen verfolgt, kann man doch bei gemeinsamem Auftreten manches bewirken und verwirklichen, wozu der einzelne nicht in der Lage ist.
Für die einzelnen Vereine möchte ich in der Gemeindeverwaltung die Idee eines „Service-Zentrums“ für alle ehrenamtlich Tätigen entwickeln - als Hilfe und zugleich Ermutigung für die Vereine, engagiert ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden.
Und ich habe ihn noch nicht aufgegeben...
Mein ganz persönlicher Traum:
Eine „Kulturwerkstatt“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, in der es Angebote gibt zur Pflege der Kreativität, zur Ausbildung musischer Fähigkeiten, zur Entwicklung sozialer Kompetenz, - auch über die Grenzen der einzelnen Gebiete hinaus -, die natürlich kooperiert mit bestehenden Einrichtungen wie Malschule, Musikagentur, Theater-workshop, Kindergärten, Schulen, privaten Kunsterziehern/-innen und Musikpädagogen/-innen, etc., und die Kontakte herstellen kann zwischen Lernenden und Lehrenden: letztere können auch ehrenamtlich Tätige sein (z.B. ältere Menschen mit viel (Lebens-)Erfahrung).