Nottuln Peter Amadeus Schneider
Bürgermeister von Nottuln
Nottuln
Willkommen    |   Zur Person   |   Bilanzen und Perspektiven    |   Menschen in Nottuln Presse 

Foto: WN

Die Neujahrsansprache 2010

 ".... In unserer Gesellschaft wird der Anteil derjenigen Menschen, die nicht mehr im Erwerbsleben stehen, immer größer. Einige von Ihnen werden sich heute schon angesprochen fühlen. In 12 Jahren gehöre ich auch dazu ...."

-> Die Ansprache als PDF-Datei

21. Oktober 2009:  Ein neues Kapitel beginnt

Start in die zweite Amtszeit: Aus den Händen des Beigeordneten Klaus Fallberg (l.) erhält Bürgermeister Peter Amadeus Schneider ein „feierliches Schreiben“, mit der die Gemeinde zur Wiederwahl und zur zweiten Amtszeit gratuliert. Foto:
Start in die zweite Amtszeit: Aus den Händen des Beigeordneten Klaus Fallberg (l.) erhält Bürgermeister Peter Amadeus Schneider ein „feierliches Schreiben“, mit der die Gemeinde zur Wiederwahl und zur zweiten Amtszeit gratuliert.
Foto: Ludger Warnke

Nottuln - Ein ganz normaler Arbeitstag? Nicht ganz. Anzug und Krawatte sind eine Nuance festlicher als gewohnt. Und: „Ich bin ein wenig bewusster zur Arbeit gefahren“, räumt Peter Amadeus Schneider ein. Für den Nottulner Bürgermeister hat mit dem gestrigen Datum 21. Oktober 2009 die zweite, nunmehr sechsjährige Amtszeit begonnen. 52 Tage nach der Kommunalwahl vom 30. August, bei der 70 Prozent der Wähler Schneider ihr Vertrauen ausgesprochen haben, beginnt ein neues Kapitel.

Im Kalender steht für diesen Tag das gewohnte Bürgermeister-Programm: Termine, Mitarbeiterbesprechungen, Aktenstudium, Teilnahme an Veranstaltungen. Mit geübtem Federstrich quittiert der Bürgermeister, dass er die Informationen zu seiner Besoldung für die zweite Amtszeit erhalten hat. Das ist es dann auch schon. „Eine erneute Vereidigung, ein förmliches Ernennungsschreiben, eine Urkunde - all dies sieht der Gesetzgeber nicht vor“, erläutert Gemeindeoberrechtsrat Franz-Josef Rickert. Mit der Annahme der Wahl wechselt der Amtsinhaber lautlos in die zweite Amtszeit.

Dennoch gibt es am Mittwoch eine Besonderheit, ein Symbol: Beigeordneter Klaus Fallberg überreicht dem Bürgermeister ein von ihm als Vertretungsberechtigten der Gemeinde unterzeichnetes „feierliches Schreiben“. Darin gratuliert die Gemeinde dem Bürgermeister zu seiner Wiederwahl, wünscht ihm alles Gute für die künftige Arbeit.

Dieses Schreiben, das Fallberg auch im Namen der Rathausmitarbeiter überreicht, sei ein Ausdruck der Wertschätzung und der Freude über die Kontinuität und weitere Zusammenarbeit zum Wohle der Gemeinde, betont der Beigeordnete.

Fallberg macht keinen Hehl daraus, dass die Verwaltung sich über den Wahlerfolg des Bürgermeisters und über die 70-prozentige Zustimmung sehr gefreut habe. „Wir werten dies auch als Ausdruck der Zufriedenheit mit der Verwaltung und als Zeichen für eine gute Zusammenarbeit von Bürgermeister und Verwaltung“, sagt Fallberg. „Das eine lässt sich vom anderen nicht trennen“, stimmt Schneider sofort zu.

Mit seiner Frau Kirsten habe er zu nächtlicher Stunde auf die neue Amtszeit angestoßen, gestattet der Bürgermeister einen öffentlichen Blick ins Private. Es komme ihm ein wenig wie ein Neujahrstag vor. Ein neuer Start, für den sich Schneider auch Vorsätze und Ziele gesetzt hat. Unabhängiger zu werden von Partikularinteressen, ist ein Vorsatz. „Die Zeiten von Einzellösungen sind vorbei“, betont Schneider. Mehr als bisher werde man über die Nachhaltigkeit von Maßnahmen nachdenken müssen.

Umwelt, Bildung, demografischer Wandel - diese drei Themen stehen für Schneider in seiner zweiten Amtszeit ganz oben auf der Agenda. Dass die Gemeinde weiter an der Haushaltskonsolidierung arbeiten muss, ist für den Bürgermeister eine Selbstverständlichkeit.

VON LUDGER WARNKE, NOTTULN
Westfälische Nachrichten, 22. Oktober 2009

  Statistik Zur Homepage von Nottuln   |   Zur Wahlhomepage 2004  |   Impressum   |   www.gruene-nottuln.de    www.spd-nottuln.de    www.ubg-nottuln.de